Monday, 16 September 2019

Martinskirche

  • mz koet 2013 08 13Auch der Ort der Ausstellung, die Martinskirche, ist ein historisch wertvolles Gebäude. (BILD: HEIKO REBSCH)

    VON WLADIMIR KLESCHTSCHOW
    Ausstellung in der Martinskirche zeigt architektonische Meisterleistungen in Sachsen-Anhalt. Köthen ist mit drei Beispielen vertreten.

  • Netzwerk Zukunft durch Arbeit und Bildung (ZAB)

    Integration jugendlicher und älterer erwerbsfähiger Hilfebedürftiger in Ausbildung und Arbeit durch Behebung multipler Vermittlungshemmnisse im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (AGH) mit Mehraufwandsentschädigungeingereicht durch die BVIK gGmbH Köthen 

    Titel Jobstart

    Beginn:                               01.12.2008

    Ende:                                  30.11.2010

    Anzahl der Teilnehmer:      70

    eingereicht durch die 

     

    Titel Jobstart2

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    Hochgeladen am 31.03.2009

    Seit 2006 wird die Martinskirche in Köthen im Rahmen einer Jobstart Maßnahme wiederhergerichtet. In Verbindung mit dem 1. Arbeitsmarkt helfen die Teilnehmer bei der detailgetreuen Restaurierung des bedeutesten Jugenstildenkmals in Sachsen-Anhalt. Es ensteht ein Jugend- und Eventcenter. Der Bericht stammt vom regionalen Fernsehsender RBW

  • mz koet 2011 03 10

    Beim Zusammenfügen der «Lutherrose». (FOTO: HEIKO REBSCH) 

    VON PHILIPP QUEITSCH

    In der Köthener Martinskirche sind die Arbeiten im Rahmen der Förderungsmaßnahme "Jobstart Plus" noch immer in vollem Gange. Durch den Einbau von antiken Fenstern erhält die Kirche ein neues Gesicht.

  • Hochschule Anhalt - Der Charme der fernen Welten

    VON MATTHIAS BARTL, 04.11.11, 19:11h, aktualisiert 04.11.11, 19:56h
    FOTO: HEIKO REBSCH
    Indonesische Musik mit Klangkörpern aus Bambus. (FOTO: HEIKO REBSCH)
     
    KÖTHEN/MZ. In der ersten Reihe zu sitzen, ist manchmal gefährlich. Gerade bei Veranstaltungen, wo die Gefahr besteht, plötzlich zum Mitmachen aufgefordert zu werden. Beim Internationalen Studententag in der Martinskirche erwischte es diesmal gleich vier Gäste. OB Kurt-Jürgen Zander, Landtagsabgeordneter Ronald Mormann, BVIK-Chef Ulrich Heller und Margitta Kunze, Leiterin des Landesstudienkollegs, wurden von Regenbogenschülerinnen zum Tanz "Hört zu, mach nach" auf die Bühne gebeten und durften einen eigenen kulturellen Beitrag zu Gelingen des Festes leisten.

    Kurz im Rampenlicht

    Der Höhepunkt freilich, ohne den Aushilfsakteuren zu nahe treten zu wollen, konnte der kurze Ausflug vom VIP-Schemel ins Rampenlicht nicht sein - dafür hatten die Studenten der Hochschule Anhalt zu viel internationale Kulturkompetenz auf die Beine gestellt. Zur Überraschung und Freude des Publikums, das viel Musik erleben konnte, aber nicht nur.

    Einen Hauptteil des Abends (bereits am Vormittag hatte es eine Vorstellung für Schulen und Kindereinrichtungen gegeben) bestritten indonesische Kommilitonen, die nicht nur ein kurioses Instrument aus Holz und klappernden Bambusrohren wirklich virtuos beherrschten, sondern auch das alte englische Volkslied "Auld lang Syne" in Deutsch sangen. Aber auch internationale Hits wie "Heal the world" oder "Love the way you lie" - nur dass die Sängerin in Köthen hübscher aussah als Rihanna. Folklore hin, Folklore her: Beeindrukend bei den Frauen und Männern aus Asien war auch der Dirigent des Chores, der für seine schwere Aufgabe, allen den richtigen Einsatz anzuzeigen, geradezu sportliche Leistungen vollbringen musste. Im übrigen waren unter den indonesischen Studenten auch einige aus der Provinz Papua, und sie ließen hören, dass auch papuanische Musik ein Stück weit zum indonesischen Kulturkreis zählt.

    Neben den Indonesiern prägten vor allem marokkanische Studenten das Programm. Dass an dieser Stelle nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich war, weil man erfahren konnte, was in Marokko in Nord und Süd, beim Gebet und in der Freizeit so an Bekleidung getragen wird. Dazu kamen noch zwei Musikstücke, die die Gäste in maghrebische Klangwelten entführten und ein Roboter-Tanz, dessen Protagonist durch extreme Körperbeherrschung überzeugte.

    China brachte einen Geigenvirtuose ins Programm, allerdings einen, der nicht auf einer herkömmlichen Violine Musik machte, sondern auf einer Erhu, einer chinesischen Geige. Und es war allemal erstaunlich, welche Klänge man einem gerade mal zweisaitigen Instrument entlocken kann. Von dem chinesischen Sänger, der "Herbstgedanken an die Heimat" vortrug, muss man gar nichts weiter sagen, außer dass jeder hiesige Chor den Mann mit Freuden unter seinem Personal wüsste.

    Nicht zu vergessen der Tanz von Jelena und Anna, zwei Studentinnen aus Russland, deren temperamentvolle Aufführung zwar "Mädchen gehen spazieren" hieß, aber eher eine anstrengende Angelegenheit war.

    Eifrige Regenbogenschüler

    So international das Programm auch war, es entbehrte doch nicht einer heimischen Komponente. Viele Mädchen und ein Junge der Regenbogenschule bekamen viel Beifall für ihr "Herbstlied", für ihren "Lolipop-Tanz" und natürlich für die Hartnäckigkeit, mit der sie Prominenz zum Mitmachen bewegten. Wenn man diejenigen benennt, die zum Charme der Veranstaltung im besonderen Maße beigesteuert haben, darf man die beiden Moderatorinnen nicht vergessen. Dihe Diallo aus Senegal und Wei Yang aus China führte auf Deutsch durchs Programm - und die Senegalesin sorgte auch für den vielleicht heitersten Moment des Abends, als sie das Schwatzen im Umgang der Kirche zu unterbinden suchte: "Ich bitte um leise." Worauf sie selber lachte und sich korrigierte: "Ich bitte um Ruhe."

  • Seit 2006 wird die Martinskirche in Köthen im Rahmen einer Jobstart Maßnahme wieder hergerichtet. In Verbindung mit dem 1. Arbeitsmarkt helfen die Teilnehmer bei der detailgetreuen Restaurierung des bedeutesten Jugenstildenkmals in Sachsen-Anhalt. Es ensteht ein Jugend- und Eventcenter. Der Bericht stammt vom regionalen Fernsehsender RBW.(Link)

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  • MZ 2010 12 2020.12.2010 20:13 Uhr 
    Staatssekretär Thomas Pleye vom Magdeburger Arbeits- und Wirtschaftsministerium informierte: Jobstart wird ein weiteres Jahr verlängert

    Im Inneren der Martinskirche Im Inneren der Martinskirche haben sich dank der Arbeit der Teilnehmer von «Jobstart Plus» viele positive Veränderungen vollzogen. (FOTO: HEIKO REBSCH)

    VON CLAUS BLUMSTENGEL
    Magdeburger Wirtschaftsministerium verlängert Maßnahme zur Ertüchtigung von Langzeitarbeitslosen und zur Schaffung eines Jugend- und Eventcenters in Köthen.