Monday, 06 April 2020

Kommunales

  • 13 Männer und Frauen sind derzeit in Bad Frankenhausen im Bundesfreiwilligendienst im Einsatz

    18.01.2012 - 09:03 Uhr

    Michaela Glatzel hat einen Stapel Bücher in der Hand, ordnet jedes in die Regalreihe, wo genau sie hingehören. Die 42-jährige Frankenhäuserin arbeitet seit anderthalb Monaten in der Stadt- und Kurbibliothek. Sie gehört zu den 13 Männern und Frauen, die in Bad Frankenhausen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (Bfd) im Einsatz sind. Bad Frankenhausen. "Die Arbeit macht mir Spaß, sie ist abwechslungsreich und ich komme täglich mit Leuten zusammen", sagte Michaela Glatzel. 2009 hatte sie in der Bibliothek eine ABM. Die Anfrage, eine Beschäftigung durch den Bundesfreiwilligendienst für mehrere Monate zu bekommen, nahm sie gern an.

    Im Auftrag der Stadt kümmert sich der Jugendhilfe- und Förderverein um das Thema Bundesfreiwilligendienst. "Wir beantragen die Einsatzstellen, machen die Tätigkeitsbeschreibung, Lohnabrechnung und mehr", sagte Heiko Raschka, Geschäftsführer des Vereins, auf Nachfrage unserer Zeitung.
    Man gehe auch auf die Suche nach Interessenten. "Wobei in den meisten Fällen die Einsatzstellen Leute selbst ansprechen, die einmal bei ihnen waren, ob als Ein-Euro-Jobber, in ABM oder als Ehrenamtlicher. Sie kennen die Leute, wissen, ob sie geeignet sind", betonte er.

    Derzeit sind drei sogenannte Bufdis im Domizil in der Kinder- und Jugendbetreuung, jeweils einer in den Jugendclubs in Seehausen und Esperstedt, zwei im Regionalmuseum, einer in der Bibliothek, zwei beim Fanfarenzug, einer im Kunstverein White Pig, zwei auf dem Gelände des Flugplatzes in Udersleben.
    "Insgesamt haben wir 22 Stellen für den Bundesfreiwilligendienst beantragt. So für die drei Kindertagesstätten sowie die Grundschule Udersleben, wo es um handwerkliche Arbeiten sowie den Einsatz im Außenbereich geht, für die Kinder- und Jugendbetreuung in Udersleben, den Berglaufverein sowie für die Bibliothek am Kyffhäusergymnasium", schilderte Heiko Raschka.

    Blieb mit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes im vergangenen Jahr ein Ansturm von Interessenten aus, so werde das Angebot jetzt besser angenommen. "Wer Hartz IV oder keine Leistung bekommt, Rentner ist oder Schwerbeschädigter, kann eingesetzt werden, die Genehmigung der Einsatzstelle erteilt das Bundesamt in Köln. Unsere Teilnehmer arbeiten bis zu 30 Stunden in der Woche. Es gibt 250 Euro im Monat, zusätzlich sind 100 Euro für Sozialversicherungsleistungen. Bei Hartz IV-Empfängern wird ein Teil angerechnet, sie haben aber 175 Euro mehr", sagte Raschka.


    Er gehe davon aus, dass bis März die derzeit noch freien Stellen in Bad Frankenhausen besetzt sind. "Wir können uns aber auch vorstellen, dass im Grünbereich, hier laufen Gespräche mit der Gesellschaft BVIK, beim Schausieden sowie an der Informationsstelle an der Oberkirche Leute im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Einsatz sind. Anträge werden gestellt", sagte Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Er freue sich, dass der Bfd in der Stadt so gut angelaufen sei. Ingolf Gläser / 18.01.12 / TA

  • Bundesfreiwilligendienst im Sozialen und Kulturellen

    TA 2012 09 27Bundesfreiwilligendienst im Regionalmuseum leisten Margret Illing (64 / Foto), sie ist an der Kasse und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig, sowie Karin Finke (59), die sich um Dokumentation, Archivierung und Werbung kümmert. Foto: Ingolf Gläser

  • BVIK-Park Gröbzig 2006

    In mehreren Projekten wurde aus einem "vernachlässigten" Park wieder "KleinWörlitz". Vor dem Toren Köthens entstand so ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie.

    Gesendeter Bericht von ZEFF

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    Bonusmaterial von ZEFF mit Originalaufnahmen und zusätzlicher Interviews:

    Die BVIK gGmbH restauriert im Rahmen von Maßnahmen des 2. Arbeitsmarktes den Gröbziger Volkspark. Neben dem Fernsehbericht 2007 stellen wir hier das Bonusmaterial vor.

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  • Pressemeldung 16.03.2006 - Sömmerda

    Neuer Beschäftigungsträger etabliert sich im Landkreis!

    Neue Arbeitsgelegenheiten im Umwelt- und Naturschutzbereich organisiert

    16. März 2006

    Mit 30 so genannten Ein-Euro Jobs startet die BVIK gemeinnützige GmbH ihre Arbeit am Standort Sömmerda. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Sömmerda erhielten die Langzeitarbeitslosen sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem im Bereich des Umweltschutzes und unterstützenden Arbeiten im touristischen Bereich. In diesen Bereichen sieht Dr. Ulrich Heller, Geschäftsführer der BVIK gGmbH, die Kernkompetenzen seines Teams. Der ganze Oberharz und die Kyffhäuserregion profitieren von der sinnvollen Nutzung brachliegender Ressourcen. „Mit der Arbeitslosigkeit werden Ängste aufgebaut und das Selbstwertgefühl angeknackst", so der Niederlassungsleiter Bernd Schobeß. „Wir erleben, dass die von der Sömmerdaer ARGE zugewiesenen Arbeitskräfte gern und auch motiviert arbeiten"

  • Pressemeldung 16.03.2006: AGHs in Sömmerda

  • Pressemeldung 22.7.2004 - Liebenburg

    ABM saniert, repariert und schafft Werte

    Kommunales Engagement in Liebenburg durch besonders geförderte Arbeitnehmer

    Unverkennbar: Rote Latzhose und grün aufgebrachtes BVIK Logo. So treffen wir 10, meist junge Leute, am 22.Juli mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Herrn Hubert Spaniol, auf den Kalkmagerwiesen in der Gemeinde Liebenburg. Anlass ist der Besuch des Direktors der Agentur für Arbeit Goslar, Herr Günther Kaul und des verantwortlichen Mitarbeiters für arbeitsmarktpolitische Aufgaben, Herrn Hans-Jürgen Wittenberg.  Doch nun der Reihe nach: Seit dem 1. Juli sind  Teilnehmer einer speziellen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der BVIK gGmbH dabei, Vorarbeiten zur Sanierung an verschiedenen Einsatzorten der Gemeinde und deren Ortsteile zu leisten. Dr. Heller, Geschäftsführer dieser gemeinnützigen GmbH, erklärte das Prinzip: Die Agentur für Arbeit Goslar hat besonders förderungsbedürftige jugendliche und schwer behinderte Arbeitnehmer für eine ABM "Kommunales und soziales Engagement" zur Verfügung gestellt. Diese arbeiten  jetzt an gemeinnützigen kommunalen Projekten in der Gemeinde Liebenburg. Um nicht den einheimischen Firmen die knappen Aufträge wegzuschnappen, ist sichergestellt, dass es nur solche Vorhaben sind, die ohne Förderung undenkbar wären. "Da gibt es Vieles", so Bürgermeister Spaniol, "was zwar wünschenswert wäre, aber was das Gemeindesäckel nicht hergibt." Als Beispiele nannte er die Arbeiten auf den Kalkmagerwiesen, einem bedeutenden Biotop. Weiterhin sind Arbeiten am Amtsrichtergarten, im Wegebau und dem Vorwerk und Domänengelände vorgesehen..

    Zum Beginn der Arbeiten an den Kalkmagerwiesen gab es eben das Treffen mit den Teilnehmern, der Agentur für Arbeit Goslar, dem Bürgermeister und dem Vorsitzenden des Fördervereins "Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V.", Herrn Volker Schadach. Bürgermeister Spaniol dankte in einer kurzen Rede allen Beteiligten und meinte, dass kommunales Engagement von Langzeitarbeitslosen auf alle Fälle besser sei, als Untätigkeit zu finanzieren.

    Abzielend auf die kommenden Änderungen von Hartz IV sprach er von einem möglichen Pilotcharakter der Maßnahme. Schadach verwies in seinen Worten auf die Einmaligkeit des Umwelt- und Naturprojektes und hob das Engagement seiner Vereinsmitglieder hervor. "Hier geben Sie", so wandte er sich an die Vertreter der Arbeitsagentur, "ein richtiges Zeichen und wertvolle Hilfe bei der kostengünstigen Erhaltung einzigartiger Natur."

    Der Vorarbeiter der BVIK gGmbH hob den Einsatzwillen aller Teilnehmer hervor: "Wir sehen hier einen konkreten Sinn unserer Arbeit und freuen uns darüber, endlich nützlich machen zu können." Herr Mario Tippe, der unmittelbare Koordinator zwischen dem Bauhof der Gemeinde und den Teilnehmern, bestätigte auf unsere Anfrage, dass die Teilnehmer bisher engagiert zu Werke gehen.

    Der Direktor der Agentur für Arbeit, Herr Günther Kaul, hob die gemeinsamen Anstrengungen der Gemeinde und seiner Dienststelle hervor und meinte, dass dieses Miteinander eine gute Basis für die Arbeit nach den neuen Reformgesetzen darstellt. "Arbeit gibt es in den Kommunen genug, es kommt auf die Findigkeit der örtlichen Verwaltungen an, solche Arbeit auszuwählen, die nicht dem örtlichen Mittelstand die Arbeit wegnimmt. Das was in Liebenburg gemacht wird zeigt die Richtung." so Günter Kaul.

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